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Honeybush - Honigbusch

Honeybush oder Honigbusch (Cyclopia)

Der Honigbusch gedeiht in den östlichen und südlichen Gebirgsregionen Südafrikas. Der nicht kultivierbare Strauch wächst bis zu einer Höhe von etwa 1 Meter heran. Im südafrikanischen Frühling erscheinen die gelben, nach Honig duftenden Blüten, denen der Honeybush-Strauch seinen Namen verdankt.

Geschichte des Honeybush-Tees

Den südafrikanischen Nomaden, ist die positive Wirkung des Honigbusch schon seit Generationen bekannt. Rund 60 Prozent der Honigbusch-Ernte wird in die USA exportiert, dort ist der Honeybush-Tea seit langem beliebt. Erst in den letzten Jahren, gewinnt dieser Tee auch im europäischen Raum mehr und mehr an Bedeutung. Bislang stand er bei uns im Schatten seines Verwandten, dem Rooibos.

Herkunft und Anbau von Honeybush

Zum Honigbusch-Anbau wird vorwiegend die Art Cyclopia intermedia verwendet. Die Honigbusch-Pflanze durchläuft einen dreijährigen Regenerations-Rhythmus. Das hat zur Folge, dass stets nur etwa von einem Drittel der Pflanzen geerntet werden kann. Obwohl zwischen Frühjahr und Herbst in der Regel eine wöchentliche Ernte erfolgt, ist der Honigbusch-Tee dennoch immer nur in begrenzten Mengen verfügbar. Für die Teeherstellung, werden nur die Blätter, sowie die Zweigspitzen verwendet. Der Ernteschnitt wird in rotierenden Edelstahlzylindern, auf Feuchte und ideale Temperaturbedingungen kontrolliert. Durch natürliche Fermentierung, erhält der Honigbusch-Tee seinen einzigartigen Duft und eine dunkelrote bis goldgelbe Farbe. Zum Abschluss wird der Tee auf natürlichem Wege abgekühlt, gesiebt und sortiert.

Inhaltsstoffe und Wirkung von Honigbusch Tee

Honigbusch - Honeybush Tee

Der Honigbusch enthält unter anderem wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium und Phosphor. Der Koffeingehalt liegt bei nur 0,01 Prozent und der Gerbstoffgehalt ist mit 0,45 Prozent erheblich geringer, als vergleichsweise bei schwarzem Tee (bis 12%). Der Genuss von Honigbusch-Tee soll sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Ihm wird eine blutdruckregulierende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, als weitere positive Nebenwirkung wird dem Honigbusch eine antioxidative Wirkung zugesprochen. Bei Herz- oder Verdauungsbeschwerden kann eine Tasse Honigbusch-Tee Erleichterung bringen, während man ihn in Südafrika gern bei Erkältungen trinkt. Äußerlich angewendet, ist dieser Tee die ideale Grundlage für eine erfrischende, klärende Gesichtsmaske.
Zubereitung

Pro Tasse übergießt man einen Teelöffel Honigbusch-Tee mit kochendem Wasser und lässt den Tee zwischen fünf und sieben Minuten ziehen. Der Geschmack intensiviert sich, je länger der Honeybush-Tee in der Kanne verbleibt. Viele Südafrikaner lassen den Tee traditionell eine Zeitlang vor sich hin köcheln. Der Honigbusch-Tee lässt sich hervorragend mit Honig, Kandis, Milch oder Sahne verfeinern. Kalt getrunken ist er ein köstliches, sommerliches Erfrischungsgetränk.